Spenden für Grundnahrungsmittel in Zeiten von COVID 19

Im März 2020 haben wir blitzschnell Hilfe organisiert: Durch WhatsApp und Paypal konnten innerhalb von 24 Stunden Lebensmittel für UYWEFA beschafft werden.

Nachdem die ersten bestätigten Fälle von Corona in Uganda gemeldet wurden, gelten seit 25.03. weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens:
 – Schliessung aller Schulen
 – Schliessung aller Geschäfte und Straßenstände, die keine Lebensmittel verkaufen
 – Verbot aller öffentlichen Verkehrsmittel (inkl. der allgegenwärtigen Mopedtaxis)
– Ausgangssperre abends und nachts
Da die meisten Einwohner von dem leben, was sie am selben Tag verdienen, steht vielen jetzt kein Geld zum Kauf von Nahrungsmitteln zur Verfügung.

Am 25.3. haben wir erfahren, wie kritisch die Situation für die Familien unserer Schule geworden ist. Ronald, der Direktor unserer Schule, berichtete uns, dass die Preise für Grundnahrungsmittel wie Salz , Reis, Maisgriess und Bohnen sich innerhalb von wenigen Tagen vervielfacht haben.

Spontan haben wir uns dazu entschieden über WhatsApp auf die Lage aufmerksam zu machen.

Sehr schnell sind die ersten Spenden auf unserem Paypal Konto eingegangen, einige unter 10 Euro, aber auch viele höhere Beträge Euro werden gutgeschrieben.

Genauso schnell ist es gelungen die Gelder nach Uganda weiterzuleiten, so dass schon am Freitag die ersten Einkäufe getätigt werden konnten.

Was wir nie zu träumen gewagt hätten, trifft ein: Durch die vielen Spenden, die uns bisher (Stand 30.6.2020) erreicht haben, konnten wir seit 13 Wochen regelmäßig Geld an Direktor Ronald Bagenda schicken. Er kauft davon im Großhandel Maismehl und Bohnen in großen Mengen ein und lässt die Waren direkt zur Schule liefern, wo sie an die Familien ausgegeben werden. Selten verteilen die Lehrer auch direkt bei bedürftigen Familien im Ort Grundnahrungsmittel.

Die Empfänger der Spenden sind überglücklich und zutiefst dankbar.

Herzlichen Dank für alle bisherigen Spenden, es ist unglaublich, was wir gemeinsam erreicht haben.

Wir sammeln weiterhin Spendengelder und suchen zusammen mit Direktor Ronald eine Möglichkeit die Familien von UYWEFA zu versorgen.
Von staatlicher Seite gibt es kaum Unterstützung.

Wer möchte kann sich gerne weiterhin beteiligen.